wilder Freiger | Stubaier Alpen

Über sanfte Wollgraswiesen in hochalpines Gelände

Der Wilde Freiger (3.418 m) in den Stubaier Alpen: Über den Brenner und Sterzing fährt man ins Ridnauer Tal und dort bis zum Bergwerksmuseum im Talschluss. Ab 08.00 Uhr kann man sich hier für EUR 10,00 (Stand 08/2017) mit einem Bus auf einer abenteuerlichen Straße rund 600 Höhenmeter Fußmarsch zur Moarerbergalm einsparen. Dort oben beginnt dann eine abwechslungsreiche Wanderung an zahlreichen kleinen Seen vorbei inmitten unterschiedlichster Landschaften.

Moarerbergalm | Auf dem Weg zum Wilden Freiger
Moarerbergalm

Sanfter Einstieg in alpines Gelände

Ödes Karstgelände wechselt sich mit saftigen Wollgraswiesen und schönen Wasserläufen ab. Man ist in einer ganz besonderen Atmosphäre unterwegs und es bieten sich viele Möglichkeiten zum Fotografieren oder einfach nur zum Genießen. Wenn man sich Zeit lässt, ist man nach rund vier Stunden auf der gemütlichen Grohmannhütte angekommen. Bis acht Personen können dort nach telefonischer Anmeldung übernachten. Hierher kommt man vom Ausgangspunkt auch kürzer über die Aglsbodenalm.

Wollgraswiesen
Wollgraswiesen
Anstieg Wilder Freiger
Karstgelände

Nach Einkehr gehen wir noch eine gute Stunde weiter zur Teplitzer Hütte (2.586 m), unserem heutigen Tagesziel.

Teplitzer Hütte
Teplitzer Hütte

Weiter in Eine andere Welt

Am nächsten Morgen steigen wir knapp drei Stunden durch eine hochalpine Gegend zum abenteuerlich gelegenen Becherhaus (3,195 m) auf. Der Weg dorthin ist nicht schwierig, aber durchwegs anspruchsvoller als bisher. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist Pflicht.

Wilder Freiger | Unterwegs zum Becherhaus
Unterwegs zum Becherhaus

In einer weiteren guten Stunde erreicht man vom Becherhaus den Gipfel des Wilden Freigers inmitten einer imposanten Landschaft, alles hat hochalpinen Charakter. Über den “Roten Grat” schliesst sich diese tolle Rundtour und man kommt schließlich wieder zur Teplitzer Hütte.

Wilder Freiger
Wilder Freiger 3.418 m

Alles in allem eine wunderbare Hochtour, nie wirklich schwer, aber über weite Strecken in hochalpinem Ambiente. Viele tolle Fotospots und schöne Einkehrmöglichkeiten. Alpine Erfahrung ist unabdingbar, genauso wie sicheres Wetter und gute Verhältnisse.

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